Freitag, 15. März 2013

{gelesen} Ein Lied für meine Tochter

Ich habe mir im Rahmen meines 365 Dinge Projektes vorgenommen in diesem Jahr mindestens 12 Bücher gelesen. Das erste Buch das ich dieses Jahr gelesen hatte war "Ein Lied für meine Tochter" von Jodi Picoult.
So bald es ein neues Buch von Jodi Picoult gibt, muss ich es haben. Sie hat einen Schreibstil an sich, der mich berührt und mich total in die Story hineinzieht.
Es geht in diesem Buch um Musik, um Liebe, um Reproduktionsmedizin und um die Frage, was macht eine Familie aus?

Das sagt der Klappentext: Als ihre Ehe mit Max zerbricht, findet Zoe Trost in der Musik. Durch ihre Arbeit als Musiktherapeutin lernt sie Vanessa kennen, und aus der Freundschaft der Frauen wird bald Liebe. Zoe will ihr Leben mit Vanessa teilen. Die beiden träumen von einem gemeinsamen Kind. Doch Max tut alles, um dieses Familienglück zu verhindern. Er sucht Rat bei einer radikalen christlichen Gemeinde. Diese kämpft seit Jahren gegen Homosexualität und will nicht zulassen, dass Zoe »in Sünde« lebt.


 Mit diesem Buch bleibt Jodi Picoult ihrem Schreibstil treu. Eine Geschichte die irgendwann in einem Gerichtssaal weiter ausgetragen wird und ein überraschendes Ende nimmt.
Die Ehe von Max und Zoe zerbricht an der Diskussion ob nach einer erneuten Fehlgeburt noch ein Eingriff zur Einpflanzung von Eizellen vogenommen wird. Max flüchtet zu seinem Bruder und deren Frau - Mitglieder einer redikal eingestellten christlichen Gemeinschaft.
Zoe findet erst schwer wieder ins Leben zurück. Dabei hilft ihr Vanessa - aus Freundschaft wird Liebe und der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind entsteht.
Aus den vielen Versuchen ein Kind zu zeugen, sind noch Eizellen eingefroren, die jetzt Zoe für sich und Vanessa nutzen möchte. Dass das nicht ohne Probleme verläuft, versteht sich ja eigentlich von selbst...

 Was ich schade finde ist, das der Gerichtsprozess in diese Buch für mich irgendwie zu kurz kommt.
Bis ungefähr zu dreiviertel des Buches verläuft die Story im "normalen"/vorgegebenen Tempo und dann auf einmal beschleunigt sich das Tempo und mir geht alles viel zu schnell. 50 Seiten mehr und dafür ein weiter ausgebautes Ende und ich wäre voll zu frieden gewesen.
Natürlich ist die Story an sich wirklich gut und auch zwischenzeitlich sehr unvorhersehbar.
Ich bin auch immer wieder erstaunt, wie schnell ich diese dicken Bücher verschlinge. 

Keine Kommentare: