Samstag, 16. März 2013

{gelesen} Das Geheimnis der Eulerschen Formel

Das zweite Buch das ich dieses Jahr gelesen habe und das mir die Zugfahrt in den Urlaub versüßt hat, war "Das Geheimnis der Eulerschen Formel" von Yoko Ogawa.

Das sagt der Klappentext: Ein alter Mathematikprofessor, dessen brillante Karriere nach einem geheimnisvollen Unfall ein abruptes Ende fand, lebt zurückgezogen auf dem prächtigen Anwesen seiner Schwägerin. Seit seinem Unfall währt sein Kurzzeitgedächtnis nur mehr achtzig Minuten, danach kann er sich an nichts mehr erinnern. Acht Haushälterinnen hat seine Schwägerin bislang eingestellt und jede schon nach kurzer Zeit wieder entlassen. Aber mit Nummer neun wird alles anders. Rasch gewinnt sie das Vertrauen des Professors, der auch ihren zehnjährigen Sohn sofort ins Herz schließt. Einfühlsam führt der Professor die beiden in die faszinierende Welt der Mathematik ein. Und mit jeder neuen Gleichung, mit jeder neuen Formel entstehen zwischen ihnen Bande, die stärker sind als der Verlust der Erinnerung - bis die Schwägerin des Professors dem ein plötzliches Ende setzt.


Das Buch hat mich berühert wie schon kein anderes mehr. Die einfühlsame und bildliche Sprache verbunden mit den liebevoll gezeichneten Charakteren entführt einen absolut in eine andere Welt.
Die Freundschaft die zwischen dem Sohn der Haushälterin und dem Professor entsteht, beruhend auf der Mathematik, der Liebe zum Baseball und dem Mysterium des Lebens  hat mich sehr bewegt.
Das Buch ist für mich wie kein anderes bisher. Ich kann es mit keinem anderen vergleichen. Ich bin sehr gespannt was man von Yoko Ogawa noch hören wird. Das Geheimnis der Eulerschen Formel kann ich einfach nur weiter empfehlen.

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